Salesforce@SEC: Lucas Poß über Innovation, Kundenservice und Teamspirit

Mit Lucas als neuem Team Lead Salesforce stärken wir bei SEC unsere Expertise im Bereich Cloud-Lösungen und Kundenservice. In seiner Rolle bündelt er Erfahrung, technisches Know-how und Leidenschaft für innovative Salesforce-Lösungen. In diesem Beitrag geben wir Einblicke in seinen Werdegang, seine Motivation und seinen Blick auf Trends im Salesforce-Umfeld und zeigen gleichzeitig, wie wir bei SEC als Team arbeiten, Projekte gestalten und gemeinsam digitale Mehrwerte für unsere Kunden schaffen.

Welche Erfahrungen oder Interessen haben Dich in Richtung Salesforce geführt?

Lucas: Meinen Einstieg in die IT und meinen ersten Kontakt habe ich noch während meiner Studienzeit gemacht und vor dem Einsatz von Generativer KI. Informationen waren nicht kostenlos und unmittelbar per prompt verfügbar. Daher war die kostenlose Lernplattform von Salesforce “Trailhead” und die Offenheit der Salesforce Community – welche immer eine große Hilfe war – der Grund, meinen Quereinstieg mit dieser Softwarelösung zu beginnen.

Und genau diese Möglichkeit der kostenlosen Weiterbildung, für jede Person, welche die Zeit und Mühe investiert, und die daraus vielen resultierenden Erfolgsgeschichten von Quereinsteigern ist für mich auch ein Grund, weshalb ich Salesforce sehr schätze.

Was motiviert dich persönlich, im Bereich Salesforce zu arbeiten?

Lucas: Mein Weg zu Salesforce war eine schrittweise Entwicklung, die aus meiner Leidenschaft für die Optimierung von Prozessen an der Schnittstelle von Menschen und Technik entstand.

Meine Begeisterung für IT und die Möglichkeit, komplexe Anforderungen schnell in funktionierende, anwenderfreundliche Lösungen zu verwandeln, hat mich sofort fasziniert. Diese Erfahrung hat meinen Wunsch gefestigt, meine Karriere vollständig auf Cloud-Technologien, insbesondere Salesforce, auszurichten.

Mich motiviert vor allem die Rolle des „Übersetzers“ und Gestalters und ich finde es sehr spannend, die geschäftlichen Herausforderungen eines Kunden zu analysieren, die Anforderungen zu verstehen und dann eine technische Lösung zu konzipieren, die nicht nur funktioniert, sondern den Arbeitsalltag der Menschen wirklich verbessert.

Die Salesforce-Plattform ist dafür das ideale Werkzeug. Sie ist weit mehr als nur ein CRM; sie ist ein ganzes Ökosystem, das sich ständig weiterentwickelt und mit jedem neuen Release entstehen neue Möglichkeiten für Salesforce Kunden neue Features zu implementieren. Diese Neuerungen können sehr komplex sein sowohl im Verständnis als auch in der Implementierung und ich freue mich immer hierbei helfen zu können.

Was macht Salesforce für Dich im Kundenservice besonders wertvoll?

Lucas: Salesforce transformiert den Kundenservice von einem reaktiven „Problem-Löser“ zu einem proaktiven, wertschöpfenden Unternehmensbereich. Der größte Wert liegt aus meiner Sicht in drei Aspekten:

  • Die 360-Grad-Sicht: Durch die Integration von Service Cloud, Sales Cloud und Marketing Cloud haben die Servicemitarbeiter alle relevanten Informationen auf einen Blick. Sie sehen die Kaufhistorie, frühere Interaktionen und Marketing-Kampagnen. Das ermöglicht eine viel persönlichere und kompetentere Beratung und die sichere Verwaltung von Kundendaten in einer Cloud-Basierten Lösung.
  • Effizienz durch Automatisierung und KI: Tools wie Einstein Bots können Standardanfragen rund um die Uhr beantworten, während „Next Best Action“ dem Agenten intelligente Lösungsvorschläge unterbreitet. Das entlastet die Mitarbeiter von Routineaufgaben und gibt ihnen mehr Zeit für komplexe Anliegen.
  • Nahtlose Customer Journey: Durch die Kombination mit der Experience Cloud können Kunden viele Anliegen per Self-Service lösen. Wenn dann doch ein Techniker benötigt wird, kann über Field Service nahtlos ein Außendiensteinsatz geplant und gesteuert werden. Diese durchgängige Prozesserfahrung ohne Medienbrüche ist für die Kundenzufriedenheit von unschätzbarem Wert.

 

Salesforce hat viele Stärken welche anderen Softwareanbieter nicht haben. Das bedeutet, dass Salesforce auch parallel zu anderen Softwarelösungen koexistieren kann in der ERP-Landschaft und z.B. die Funktionen in dem Dominierenden System ergänzt.

Zuletzt möchte ich noch das starke Partnermodell nennen. Für alle Herausforderungen gibt es spezialisierte Ansprechpartner, wie z.B. uns die SEC als spezialisierten Service Partner.

Welche Trends oder Innovationen im Salesforce-Umfeld beobachtest du aktuell?

Lucas: Ich verfolge die Entwicklungen sehr genau. Die wichtigsten Trends in Salesforce sind für mich die sichere Nutzung generativer KI über den Einstein Trust Layer, die Data Cloud als Grundlage für eine echte 360°-Kundensicht und die Automatisierung ganzer End-to-End-Prozesse über Systemgrenzen hinweg.

1. Generative KI und der Einstein Trust Layer:

Die Integration von generativer KI in alle Clouds ist natürlich der größte Trend. Entscheidend ist hier aber Salesforce‘ Ansatz mit dem „Einstein Trust Layer“. Die Fähigkeit, KI sicher und mit den eigenen Unternehmensdaten zu nutzen, ohne die Datensicherheit zu gefährden, ist der Schlüssel zur breiten Akzeptanz.

2. Die Data Cloud:

Die Zusammenführung von Kundendaten aus allen möglichen Quellen in einem einheitlichen Datenmodell ist eine gewaltige Herausforderung, die die Data Cloud adressiert. Für eine echte 360-Grad-Sicht und personalisierte Erlebnisse ist das die technologische Grundlage.

3. Automatisierung:

Die Verbindung von Salesforce Flow, MuleSoft und den KI-Tools ermöglicht die Automatisierung ganzer End-to-End-Prozesse über Systemgrenzen hinweg. Es geht nicht mehr nur um die Automatisierung kleiner Aufgaben, sondern um die Orchestrierung komplexer Geschäftsabläufe in verschiedenen Teilen des ERP-Systems.

Welche Erwartungen hast du an die Rolle als Team Lead Salesforce?

Lucas: Fachlich erwarte ich, in dieser Rolle als Multiplikator und strategischer Gestalter zu wirken. Meine Erwartungen sind:

1. Mentoring und Wissensaufbau:

Ich möchte mein Wissen, das ich durch diverse Projekte und Zertifizierungen bis hin zum System Architect aufgebaut habe, aktiv an das Team weitergeben. Mein Ziel ist es, durch Programme wie das geplante Salesforce Trainee Programm die Kompetenzen im gesamten Team zu heben.

2. Qualitätsstandards und Best Practices:

Ich will klare Standards für das Lösungsdesign, die Entwicklung und das Deployment etablieren. Wir sollten Architekturen bauen, die nicht nur heute funktionieren, sondern skalierbar und wartbar sind.

3. Innovationstreiber sein:

Ich sehe mich in der Verantwortung, die neuesten Salesforce-Innovationen zu bewerten und zu prüfen, wie wir sie gewinnbringend in unseren Kundenprojekten und im Rahmen unseres Managed-Service-Konzepts einsetzen können.

4. Schnittstelle zum Kunden:

Als „Project Lead Key Accounts“ erwarte ich, die zentrale fachliche Ansprechperson für unsere strategisch wichtigsten Kunden zu sein, deren Anforderungen zu verstehen und sie gemeinsam mit dem Team in exzellente Lösungen zu übersetzen.

Was hat dich überzeugt, bei SEC als Team Lead Salesforce zu starten?

Lucas: Mich hat die strategische Vision überzeugt, die hinter dieser Rolle bei SEC steht. Es ist nicht nur eine Führungsaufgabe, sondern eine unternehmerische Gestaltungsaufgabe mit der Geschäftsführung Hand in Hand zu arbeiten. Die Gestaltungsmöglichkeiten und die Zusammenarbeit die bestehenden Prozesse auf die Business Unit Salesforce aktiv auf- und auszubauen, und eine starke Partnerschaft zu Salesforce zu entwickeln und gleichzeitig die Verantwortung für Schlüsselkunden zu tragen, ist eine sehr starke Kombination.

Ein weiterer Punkt ist der starke Fokus auf Service Prozesse. Dadurch habe ich die Möglichkeit unseren Kunden ein gesamtes Beratungspaket anbieten zu können und bei den ersten Schritten in der Strategieberatung und Prozessgestaltung mitzuwirken und somit eine stabile Grundlage zu legen für die nachfolgende Salesforce Implementierung. Quasi eine Komplettlösung, alles von einem Anbieter.

Besonders überzeugt hat mich auch der klare Auftrag, die Salesforce Practice weiterzuentwickeln, ein Managed-Service-Konzept sowie ein Trainee Programm auszuarbeiten. In allen Bereichen kann ich bereits auf meine Erfahrungen zurückgreifen. Das zeigt, dass SEC nicht nur in Projekten, sondern in langfristigen, nachhaltigen Kundenbeziehungen denkt. Das passt perfekt zu meiner Vorstellung von moderner Strategie und IT-Beratung, genauso wie die Zusammenarbeit der Salesforce BU mit den unterschiedlichen Geschäftsbereichen wie z.B. dem Marketing, dem Vertrieb und mit dem HR empfinde ich als wertvolle Zusammenarbeit, um die Salesforce Abteilung voranzubringen.   

Wie erlebst du bisher die Teamkultur und Zusammenarbeit?

Lucas: Da meine Tätigkeit bei SEC erst im August 2025 begonnen hat, sind meine Eindrücke noch frisch und durchweg positiv. Ich erlebe eine sehr offene und professionelle Atmosphäre. Das Onboarding zum Beispiel hat dazu geführt, dass ich gut angekommen bin und mich von der ersten Minute an wohl gefühlt habe. Ich hatte das Gefühl nach diesen Tagen angekommen zu sein und für alle meine Aufgaben Ansprechpartner zu haben.
Man spürt den hohen fachlichen Anspruch und den Willen, für den Kunden die beste Lösung zu finden und die starke Expertise im Bereich Service. Die Zusammenarbeit ist von Kollegialität und gegenseitiger Unterstützung geprägt, was den Einstieg sehr angenehm macht.

Welche Chancen siehst du für neue Kollegen oder Kolleginnen, sich bei SEC im Salesforce-Bereich zu entwickeln?

Lucas: Ich sehe exzellente Chancen. Da wir die Salesforce Business Unit aktiv ausbauen, können neue Kolleginnen und Kollegen von Anfang an eine prägende Rolle einnehmen. Es gibt hier keine festgefahrenen Strukturen, sondern die Möglichkeit, Prozesse und die Kultur mitzugestalten.

Konkret sehe ich drei Entwicklungsfelder:

  • Strukturierte Weiterbildung: Wir werden gezielte Entwicklungspfade und Programme wie das Trainee Programm im Salesforce Bereich etablieren, um eine kontinuierliche und steile Lernkurve zu ermöglichen. Dabei kann ich überall bereits auf eine starke Struktur vom SAP-Bereich setzen.
  • Anspruchsvolle Projekte: Die Arbeit an und mit Key Accounts von großen Konzernen bietet die Chance, an komplexen und strategisch wichtigen Service Projekten mitzuwirken.
  • ERP-System Best Practice: Neue Teammitglieder haben die Möglichkeit, nicht nur in Salesforce-Implementierungs-Projekten zu arbeiten, sondern auch beim Aufbau von Schnittstellen mit SAP-Lösungen und anderen Bereichen im ERP-System. Insbesondere in der heutigen Zeit in denen die IT in Unternehmen viele Softwares nutzt, ist es umso wichtiger die verschiedenen Systeme miteinander kommunizieren zu lassen.

 

Interessiert?

Lucas wird bei SEC nicht nur unser Salesforce-Team fachlich weiterentwickeln, sondern auch dazu beitragen, dass wir innovative Lösungen effizient umsetzen und die Bedürfnisse unserer Kunden optimal adressieren.

Werde auch Du Teil unseres Salesforce-Teams und gestalte mit uns die Zukunft im Bereich Salesforce!

Foto von Constantin Schuch

Constantin Schuch

Servitization with SAP, Salesforce & ServiceNow!